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mein erster bienenstich

schon lange hatte ich den plan, einen bienenstich zu backen. in meiner angeheirateten familie gab es früher mal einen bäcker. er war nicht mein lieb-lingsmensch aber er konnte richtig gut backen und sein bienenstich war einfach ein traum. immer wieder haben wir in den verschiedensten bäckerläden nach solch einem vergleichbaren kuchen gesucht ...ihn aber leider nicht gefunden. also was bleibt uns als es selbst zu probieren.

den ersten versuch habe ich jetzt hinter mir. meine bewertung des ergebnisses: der bienenstich ist o.k. ihr merkt es, er war noch nicht perfekt aber für den ersten backversuch... er sieht aus wie ein bienenstich, riecht so und schmeckt auch so. an der perfektion muss ich noch etwas basteln...mit einem nächsten versuch.

nun zu meinem ersten versuch: was habe ich gemacht? natürlich zuerst wieder im internet gesucht und bei www.springlane.de/magazin ein rezept gefunden, das  in meine für dieses mal engste aus-wahl fiel.

bienenstich klassisch

hier meine zutaten: für den teig:

500 g mehl, 1 päckchen frische hefe, 100 g zucker, 1 prise salz, 1 ei, 100 g weiche butter, 250 g lauwarme milch.

und hier meine zutaten: für den belag:

150 g butter, 80 g zucker, 3 esslöffel sahne, 1 päckchen vanillezucker, 4 esslöffel honig (vom imker), 150 g gehobelte mandeln.

ich habe etwas weniger zucker und dafür etwas mehr honig, als im rezept stand, genommen 

 

und los ging es. draussen regnete es, perfektes wetter zum backen.

ich habe zuerst einmal alle zutaten auf den tisch sortiert. dann ging es los. in die grosse backschüssel kamen das mehl, in die mehlkuhle die hefe, eine prise zucker, beides aufgelöst in der warmen milch. mit einem tuch zugedeckt, konnte der teig dann 10 minuten in einer warme ecke ruhen.

dann kamen alle anderen teig-zutaten dazu, wurden zu einem festen teig verknetet, wieder mit einem tuch bedeckt und für weitere 40 minuten in die warme ecke zur ruhe gestellt. den etwas grösser gewordenen teig habe ich noch einmal kräftig durchgeknetet, auf dem backblech ausgerollt nochmal 30 minuten ruhen lassen.

in dieser zeit habe ich dann den ofen auf ca. 200 °c vorgeheizt und den belag vorbereitet.

bis auf die mandeln kamen alle belag-zutaten in einen topf und wurden unter ständigem rühren kurz aufgekocht, dann kamen die mandeln dazu und alles wurde gleichmässig auf dem kuchenteig verteilt.

nach ca. 15 minuten im ofen sah der kuchen aus wie auf dem foto unten und so schmeckt er auch...gut, heute gab es ein stück zum kaffee.

 

die herstellung war fast ein abenteuer. mindestens aber ein erlebnis. 

und wenn alles aufgegessen ist, folgt der zweite versuch.

ich muss noch an dem hefeteig arbeiten und die mandeln dürfen nicht so gross sein und ich glaube es muss auch noch mehr honig dran. mal sehen, was mir noch einfällt.

wenn ihr noch eine gute idee dazu habt, würde ich mich schon auch freuen, wenn ihr mir davon berichtet. vielleicht habe ich euch aber auch auf den geschmack gebracht und ihr habt lust selbst einen bienenstich zu backen. dann einfach los und am besten bei regenwetter.

über den zweiten versuch könnt ihr euch in einem fortsetzungs-blog freuen...