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maronenzeit

eigentlich wollten wir nur den herrlichen park und das schöne wetter geniessen. haben wir dann auch. dabei sind wir eine wunderbare allee mit grosse  alten bäumen entlanggelaufen, nicht das erste mal, aber das erste mal waren da viele Leute, und die haben maronen gesammelt. ich kannte maronen bisher als leckerei vom weihnachtsmarkt und als winzlinge, mit denen man nichts anfangen kann. also habe ich neugierig, wie ich bin, die Leute gefragt, was sie da sammeln und was sie damit machen. die auskünfte waren so viel versprechend, dass wir einen beutel geholt und auch gesammelt haben. nicht so sehr viel weil, wir wollten erst einmal probieren, ob uns die maronen auch schmecken.

zubereitet habe ich sie dann wie folgt, ganz einfach (maronen-rezept):

ihr braucht dazu nur die maronen, ein scharfes messer, ein backblech und den backofen

und los gehts : ihr nehmt soviel maronen, wie ihr essen wollt, schneidet sie, jede einzeln, mit einem scharfen messer über kreuz ein und legt sie auf das backblech. den backofen heizt ihr auf auf 180 °C vor und schiebt dann das backblech mit den maronen rein. nach ca. 20 minuten sind die maroden fertig. ihr holt sie aus dem ofen und lasst sie leicht abkühlen.

wir haben sie dann genüsslich beim fernsehen verputzt. also pelle ab puhlen und essen, lecker....

so lecker, dass wir noch mehr maronen sammeln wollten. es war sturm, danach sind wir noch einmal losgezogen, weil wir dachten, nach dem wind müssten doch ganz viel maroden unten liegen. das war aber nicht so. wir haben zwar noch gut welche gefunden, aber vor uns waren schon die wildschweine da. die finden offensichtlich maronen auch super lecker. ihre spuren waren überall. aber alles gut, wir teilen gern.  wildschweine sind eben auch feinschmecker.

auf jeden fall solltet ihr das maronen-rezept einmal versuchen. schneller und einfacher könnt ihr eine  solche leckerei kaum zubereiten.

und dazu sind maronen auch noch extrem gesund. . . 

soviel für heute . . . und beim nächsten mal werde ich über ein besonderes abendessen erzählen. . .