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Beeren mit Stacheln

in unserem garten wachsen auch stachelbeeren. ich mag sie nicht sooo gern. aber da sie nun mal wachsen, werden sie auch gepflückt und ver-arbeitet.

da zur selben zeit wie die stachelbeeren auch noch andere früchte reifen und ich nicht alle gleich verarbeiten will, habe ich für mich herausgefunden, dass es sehr praktisch ist, die beeren in beutel abzu-füllen, in den tiefkühl-schrank zu tun und sie erst weiter zu verarbeiten, wenn der appetit kommt. so bin ich jedenfalls mit den stachelbeeren verfahren. ich habe die stiele und blüten abgeschnitten und die beeren dann erst einmal in den tiefkühlschrank getan.

hier nun eine meiner Ideen zur weiterverarbeitung der beeren zu saft (stachelbeer-saft) aus: 

° ca. 500 g stachelbeeren (gefrostet oder frisch)

° 1,5 - 2,0 l wasser

° eine hand voll getrockneter orangenschale

° 6 el zucker

die beeren habe ich in einem entsprechend grossen topf mit dem zucker und den orangenschalen vermischt, in dem wasser etwa eine halbe stunde eingeweicht und dann zum kochen gebracht, ich habe das ganze 5 Minuten leise köcheln lassen und zwischendurch immer mal umgerührt. 

falls ihr es nachmachen wollt, braucht ihr jetzt noch ein sieb, einen grossen löffel und ein gefäss, in dem ihr den saft auffangen wollt. ich habe den gekochten saft durch das sieb gegossen und dabei die beeren und die orangenschalen mit dem Löffel zerquetscht. soweit fast fertig. jetzt habe ich nur noch den Saft in die flaschen gefüllt und die flaschen mit den deckeln verschlossen.

nach den fotos, die ihr weiter unten seht, kamen die flaschen in den kühlschrank. lange haben sie sich dort nicht gehalten. der saft war zu lecker.

wir haben ihn mit mineralwasser verdünnt und auch unverdünnt gleich aus der flasche getrunken.

mit diesem rezept habe ich für mich herausgefunden...so mag ich stachelbeeren.

versucht es doch auch einmal...

 

und nächste woche erzähle ich euch von meinen erfahrungen mit anderen "beeren mit stacheln" ...